Glossar - Anfangsbuchstabe "L"

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Laserkennzeichnung

Laserstrahlen können bei unsachgemäßer Anwendung und bei Unfällen schwere Schäden am Auge verursachen. Die Kennzeichnung mit Warnhinweisen ist deshalb für alle Lasergeräte sinnvoll. Gekennzeichnet wird nach den Vorgaben der DIN EN ISO 7010 für international genormte Sicherheitskennzeichen. Die korrekte Laserkennzeichnung liegt in der Pflicht des Geräteherstellers. Bei Einsatz der Lasergeräte am Arbeitsplatz gelten zudem dann entsprechende Arbeitsschutzbestimmungen. Die Laserklassifizierung nach der EN 60825-1 definiert sieben Geräteklassen mit aufsteigendem Gefährlichkeitsgrad: 1, 1M, 2, 2M, 3R, 3B und 4. Hierbei steht Klasse 1 für ungefährliche Strahlung oder zeigt an, dass der Laser in einem festen Gehäuse verbaut ist. Klasse 2 markiert eine Laserintensität, die bei sehr kurzfristiger Einwirkung noch ungefährlich ist, während eine Einstufung in Klasse 3 aussagt, dass die zugängliche Strahlung für das Auge gefährlich ist. Ein Laser der Klasse 4 bedeutet höchste Gefahr für Haut und Augen, da selbst eine diffuse Streuung der Strahlung noch zu Schäden führen kann und zudem Brand- und Explosionsgefahr besteht.
Die Schilder zur Laserkennzeichnung sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Verfügbar sind Folienaufkleber oder Varianten aus geprägtem Alu, jeweils in verschiedenen Größen. Für die exakte Definition der Gefährdungsklasse gibt es rechteckige Aufkleber mit ergänzenden Hinweisen, die in zwei unterschiedlichen Abmessungen verfügbar sind.
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