Elektrokennzeichnung

Stromunfälle können furchtbare Folgen bis hin zum Tode nach sich ziehen. Die deutliche Kennzeichnung von Gefahren durch elektrische Spannung ist deshalb eine unverzichtbare Anforderung der Betriebssicherheitsvorschriften und der Verkehrssicherungspflicht. Damit es nicht zu Stromunfällen kommt, sind Gefahrenquellen nach den Bestimmungen der DIN EN ISO 7010 mit normgerechten Schildern zu markieren.

Der Elektrokennzeichnung von Hochspannungsanlagen ab 1.000 Volt dient das dreiecksförmige Warnkombischild »Hochspannung Lebensgefahr!«, welches einen schwarzen Blitz auf gelbem Grund und die entsprechende Aufschrift zeigt. Erhältlich sind auch Ausführungen für Niederspannungsanlagen (unter 1.000 Volt), die dasselbe Blitzsymbol zeigen und vor Lebensgefahr, Strom führenden Kabeln oder Rückspannung warnen, allgemein auf elektrische Anlagen hinweisen oder über Verhaltensmaßregeln informieren (»Elektrische Einrichtungen, Zugang freihalten«). Einige Ausführungen verbieten den Zutritt für Unbefugte, wie das Schild »Prüffeld«, welches zudem darauf hinweist, dass auch ungeschützte Teile Spannung führen können.

Schilder zur Elektrokennzeichnung sind auch in weißer, rechteckiger Form mit integriertem Warnzeichen und Aufschrift erhältlich. Je nach Anwendungszweck gibt es Schilder aus Kunststoff oder Ausführungen auf selbstklebenden Folien, jeweils in verschiedenen Größen. Für die Verwendung im Freien empfiehlt es sich, auf die langlebige und wetterfeste Variante aus geprägtem Aluminium mit Einbrennlackierung zu setzen.

Zur Anbringung auf elektrischen Geräten gibt es kleine Warnkombietiketten, die darauf hinweisen, den Apparat vor dem Öffnen spannungsfrei zu schalten, den Netzstecker zu ziehen oder ihn nur von einer Fachkraft anschließen zu lassen. Derartige Informationen sind aus haftungstechnischen Gründen zwingend erforderlich und sollten keinesfalls unterlassen werden.
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