Warnschilder

Als Schilder mit abgebildetem Warnzeichen dienen Warnschilder der Sicherheit, indem sie auf potenzielle Gefahren an Arbeitsplätzen und in öffentlichen Räumen hinweisen. Für jede Gefahrenart gibt es ein spezielles, dreieckiges Warnzeichen mit schwarzem Piktogramm auf gelbem Hintergrund, das in Bezug auf Farbe, Form und Bedeutung durch die DIN 4844-2 festgelegt ist. Die Darstellung und Anbringung von Sicherheitszeichen wurde zwischenzeitlich auch mit europäischen und internationalen Normen harmonisiert und sind ist seit Oktober 2012 in der Richtlinie DIN EN ISO 7010 rechtsverbindlich festgelegt. Die Symbole der Warnzeichen kommen ohne Text aus und werden weltweit über Sprachgrenzen hinweg verstanden.

Warnschilder gibt es in verschiedenen Ausführungen: als Schilder, die nur das Warnzeichen abbilden, in Kombination mit Verbotszeichen oder als Kombischild, bei dem das Warnzeichen mit einem Textzusatz ergänzt wird. Das bekannte Warnschild „Warnung vor Rutschgefahr“ ist nicht nur in der Industrie zu finden, sondern dient auch als temporärer Warnhinweis nach Reinigungseinsätzen in öffentlichen Räumen. Andere Warnschilder hingegen wie „Warnung vor Fräswelle“ bekommen nur solche Personen zu Gesicht, die sich im Umfeld entsprechender Maschinen aufhalten. Demgegenüber ist das Blitzsymbol als Warnhinweis vor Elektrizität jedem geläufig und jeder weiß, dass der Schädel mit den gekreuzten Knochen vor besonders giftigen Stoffen warnt.

Nicht selten sind auf Warnschildern Warn-, Gebots- und Verbotszeichen miteinander kombiniert. So ist beispielsweise der Hinweis auf feuergefährliche Stoffe meistens sinnvoll mit einem Verbotszeichen kombiniert, das offenes Feuer und Rauchen verbietet. Doch es gibt auch nicht normierte Schilder, die von jedem sofort verstanden werden, wie das Schild mit dem rot durchgestrichenen Handy, das dessen Nutzung untersagt.
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