Welche Bedeutung steckt hinter den Begriffen Hoch- und Tiefbau?

Hoch_Tiefbau_fensterstuetze-mitfeuerverzinkter-gewindemuffe-anwendungsbeispiel-fensterstuetze-mit-feuerverzinkter-gewindemuffeUnter Hoch- und Tiefbau sind Tätigkeiten zu verstehen, die im weitesten Sinne mit dem Thema “Bauwesen” zu tun haben.
Die Hauptunterschiede bestehen grundsätzlich aus dem Ort, wo die geplanten Bauarbeiten stattfinden. Handelt es sich um Bauwerke oberhalb des Erdbodens, gelten sie als Hochbau. Finden die Bautätigkeiten unterhalb oder an der Erdoberfläche statt, gehören sie in die Kategorie Tiefbau.

Der Hochbau

Zum Hochbau gehört sowohl die Planung als auch die eigentliche Bauausführung von Gebäuden und Projekten oberhalb der Geländelinie, also ab dem Erdgeschoß. Von Hochbau ist auch dann die Rede, wenn es sich um mehrgeschossige Bauten handelt wie Hochhäuser, Bürogebäude, Verwaltungstürme, Industrieanlagen, Einkaufszentren, Krankenanstalten, Kirchen oder Hotels. Aber auch bei kleineren Objekten hat sich der Begriff Hochbau zwischenzeitlich eingebürgert. Dazu zählen beispielsweise mehrstöckige Einfamilienhäuser in Massivbauweise.

Der Tiefbau

Die Bezeichnung Tiefbau beinhaltet die Bauausführung aller Bauwerke unterhalb oder direkt an der Erdoberfläche. Der Tiefbau besteht aus einer Vielzahl von Fachgebieten innerhalb des Bauwesens. Er hat einen wesentlichen Anteil an der Erstellung und der Instandhaltung unserer Infrastruktur.
Fachgebiete sind zum Beispiel der Straßenbau, Tunnelbau, Kanalbau, Eisenbahnbau, Wasserstraßen, Kanalisation sowie Versorgungs- und Entsorgungsnetze. Der Erdbau ist ebenfalls ein Teilbereich des Tiefbaus. Erdbau deshalb, weil es sich um Tätigkeiten handelt, bei denen Bodenaustausch stattfindet. Beispiele sind die Erdarbeiten auf privatem oder gewerblichem Grundstück, beim Gießen von Fundamenten, Befestigungen, oder Gründungen. Auch Sanierungsarbeiten wie das Freilegen, Abdichten und Dämmen von Kelleraußenwänden sind Teil des Tiefbaus.

Baustellenbedarf für Hoch- und Tiefbau

Sowohl der Gesetzgeber als auch Versicherungsgesellschaften schreiben Sicherungseinrichtungen auf Baustellen vor. Absperrgitter und Bauzäune sollen vor unbefugtem Betreten oder Befahren schützen. Baustellenschilder warnen Verkehrsteilnehmer vor Baustellen-Ausfahrten, leiten Passanten um oder halten Zuwegungen frei. Zum Sicherheitsequipment gehören auch Absperrbänder, Leitkegel, Fahrbahnteiler und Signalleuchten sowie Lampen für die dunkle Tageszeit. Über Schuttrutschen wird Bauschutt schnell und sicher nach unten befördert. Durch Kabelbrücken und Kabelüberführungen werden Unfälle durch frei umherliegende Kabel vermieden. Diese Beispiele stehen für eine ganze Reihe weiterer Gerätschaften.

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