Brandschutz: Wie gut ist Ihr Unternehmen vorbereitet?

38A5005_Y_01Unter anderem ist der wirtschaftliche Erfolg einer Firma davon abhängig, dass ein reibungsloser und schadenfreier Betriebsablauf gewährleistet ist. Durch das Ergreifen vorbeugender und konsequenter Brandschutzmaßnahmen im technischen, baulichen und organisatorischen Bereich sowie dem Erkennen von Brandrisiken lässt sich die Sicherheit im Unternehmen deutlich steigern. Weiterhin ist der Schutz der Arbeitnehmer bedeutsam. Arbeitgeber haben entsprechend der Tätigkeiten, der Mitarbeiterzahl sowie der Art der Arbeitsstätte die Maßnahmen zu treffen, welche für die Evakuierung der Angestellten, die Erste Hilfe und die Brandbekämpfung nötig sind. Ferner muss er dafür Sorge tragen, dass im Ernstfall die nötigen Verbindungen zu außerbetrieblichen Stellen eingerichtet sind. Dazu gehören vor allem die Kategorien der Brandbekämpfung, der Bergung sowie der medizinischen Notversorgung. Die vielfältigen Anforderungen und Aufgaben können Unternehmer an bestellte Brandschutzbeauftragte delegieren. Sie beraten und unterstützen die Firmenleitung in Fragen des betrieblichen Feuerschutzes. Zu ihren typischen Aufgaben zählen das Aktualisieren und Aufstellen der Brandschutzordnung, das Wahren des genehmigten Brandschutzkonzeptes, das Kontrollieren brandschutztechnischer Einrichtungen sowie das Beseitigen eventuell auftretender Mängel. Für Verkaufsstätten, Krankenhäuser und Industriebauten ist die Bestellung von Brandschutzbeauftragen gesetzlich vorgeschrieben.

Schulungen

Alle Beschäftigten müssen regelmäßig, mindestens einmal im Jahr, über die vorhandenen Brandschutzgefahren und -einrichtungen (Alarmierungseinrichtungen, Wandhydranten, Feuerlöscheinrichtungen) und das Verhalten im Notfall (Sammelplatz, Gebäuderäumung, Rettungs- und Fluchtwege) unterwiesen werden. Für die bestehende Belegschaft bieten sich hierfür kontinuierliche Informationsveranstaltungen an und neue Mitarbeiter sind im Rahmen einer Erstunterweisung zu unterrichten. Die Schulungen müssen dokumentiert werden.

Fluchtwege und deren Sicherheitskennzeichnung

Damit Fluchtwege stets benutzt werden können, müssen sie immer freigehalten werden. Aufzüge, Spindel- und Wendeltreppen, Fahrtreppen, Steigleitern, Fahrsteige sowie Steigeisengänge sind auf diesen Wegen unzulässig. Darüber hinaus müssen Fluchtwege dauerhaft und deutlich erkennbar gekennzeichnet werden. Die Sicherheitskennzeichnungen sind innerhalb der Erkennungsweite anzubringen und müssen die Richtung des Fluchtweges zeigen. Weiterhin müssen sie aus Stoffen bestehen, die widerstandsfähig gegenüber den Umgebungseinflüssen am jeweiligen Anbringungsort sind.

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