Fluchtwegkennzeichnung – Panik vermeiden und Leben retten

Rettungsschild_Notausgang_links_380088Die beste Rettungsmaßnahme besteht darin, dass ein Verantwortlicher dafür Sorge trägt, dass die Besucher eines Gebäudes bei einem Gefahrenfall dieses schnell aber ohne Panik verlassen können (Selbstrettung). Damit dies geschehen kann, ist eine strategisch positionierte und durch Rettungszeichenleuchten weithin sichtbare Fluchtwegkennzeichnung eine wirksame Methode.

Eine gute Maßnahme, um in Betriebsstätten Panik zu vermeiden, sind Notfallübungen. Wird eine Notfallsituation in Verbindung mit den Fluchtwegkennzeichen schon einmal durchgespielt, reagieren die Menschen im Ernstfall gelassener. In öffentlichen Einrichtungen oder in Unternehmen mit hohen Besucherzahlen sind gezielte Notfallübungen jedoch nicht möglich. Hier ist es umso wichtiger, mit weithin deutlich sichtbaren Rettungszeichenleuchten auf den Fluchtweg aufmerksam zu machen. Gerade wenn es durch einen Störfall zu einer Rauchentwicklung kommt, bei der giftige Gase innerhalb kurzer Zeit zur Bewusstlosigkeit führen können, zählt jede (Fluchtweg-)Sekunde.

Fluchtwegkennzeichnung muss einheitlich gestaltet sein

Es würde wenig Sinn ergeben, wenn sich jede einzelne Region für individuelle Rettungsschilder entscheiden würde. Jeder Mensch soll sofort erkennen, dass es sich hier um ein Notfallsignal handelt. Um sofort einen logischen Bezug zwischen Rettungsweg und Notausgang herzustellen und Sprachbarrieren zu vermeiden, galt es, eine unmissverständliche Bildersprache zu entwickeln. So kam es zu einheitlichen Piktogrammen, deren Kennzeichnung in der ASR A1.3 (Technische Regeln für Arbeitsstätten) geregelt sind und der DIN EN ISO 7010 entsprechen. Die aktuelle Fluchtwegkennzeichnung besteht aus zwei quadratischen Piktogrammen. Ein weißer Pfeil vor grünem Hintergrund weist in Richtung des Notausgangs. Das zweite Piktogramm zeigt ein grünes Männchen, das durch eine weiße rechteckige Tür flüchtet. Auch hier ist der Hintergrund, der die Wand um die Tür symbolisiert, grün.

Fluchtwegkennzeichnung durch Rettungszeichenleuchten und Rettungsschilder

Je genauer die Fluchtwegkennzeichnung erfolgt, desto erfolgreicher verläuft die Selbstrettung. Aus diesem Grund stehen zahlreiche verschiedene Piktogramme zur Verfügung, die einer Person unmissverständlich den Weg weisen. So kann der Pfeil nach links, rechts, oben, unten bzw. aufwärts oder abwärts zeigen. Um noch deutlicher auf die Richtung hinzuweisen, stehen auch große, einzelne Richtungspfeile zur Verfügung. Diese sind jedoch nur in Kombination mit einem Fluchtweg- oder Erste-Hilfe-Zeichen zulässig. Führt der Fluchtweg direkt ins Freie, kann darauf mit dem Zusatzschild „Notausgang“ aufmerksam gemacht werden. Sollen sich Personen an einem bestimmten Ort einfinden, zeigt das Rettungsschild „Sammelstelle“ Wirkung. Rettungszeichenleuchten wie die LED Fux mit Autotest-Funktion verfügen z. B. über eine Erkennungsweite von 32 m und eignen sich zur Wand-, Pendel- oder Deckenmontage.

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