Fluchtwegsicherung – wichtig für Leib und Leben

blogLeider hört man immer wieder nach einer Katastrophe, dass der Fluchtweg versperrt war. Verzweifelte Menschen waren in einer ausweglosen Situation gefangen, weil der rettende Weg nach draußen nicht genügend gekennzeichnet oder sogar blockiert war. Diese schrecklichen Nachrichten erschüttern jeden und zeigen in aller Deutlichkeit: Die Fluchtwegsicherung muss immer oberste Priorität haben!

Wichtige Regeln zur Fluchtwegsicherung

Jeder Fluchtweg muss gut ausgeschildert und für jeden erkennbar sein. Dabei muss es sich immer um den der schnellsten und kürzesten Weg nach draußen handeln. Natürlich darf er auf keinen Fall durch Möbel oder Regale verstellt werden. Auch nicht für „mal eben kurz“ oder während eines kurzen Umbaus. Je nach Größe des Gebäudes gibt es verschiedene Regeln, die immer eingehalten werden müssen. Ab einer bestimmten Gebäudegröße sind beispielsweise zwei Fluchtwege vorgeschrieben. Alle Fluchtmöglichkeiten müssen ohne Hilfe der Feuerwehr benützt werden können, weswegen Fenster alleine nicht reichen. Ein Fenster wird erst dann zum ordentlichen Fluchtweg, wenn eine Außentreppe oder feste Leiter angeschlossen ist. Ein Fluchtweg muss außerdem von beiden Seiten zu öffnen sein, damit auch die Feuerwehr oder der Rettungsdienst über diesen Weg ins Innere des Gebäudes gelangen kann.

So geht Sicherheit für alle

Fluchtwege mit Türen, die von beiden Seiten zu öffnen sind, stellen natürlich ein allgemeines Sicherheitsrisiko da. Sie sollen im Falle einer Katastrophe oder eines Brandes leicht zu öffnen sein und trotzdem keine ungebetenen Gäste anlocken. Dabei kann jeder Fluchtweg mit handelsüblichen Produkten so gesichert werden, dass die Türen wirklich nur im Notfall geöffnet werden können. So kann beispielsweise ein elektronischer Alarm alle Sicherheitstüren und zeitgleich Notausgänge öffnen, während umgekehrt das Öffnen einer Tür ebenfalls den Alarm auslöst. Innovative alarmgesicherte Notfalltüren zeigen bereits bei einem leichten Druck an, dass in Kürze ein Alarm ausgelöst wird. Wer also „aus Versehen“ auf eine gesicherte Tür drückt, wird vorgewarnt. Wer die Tür wirklich öffnen will, weiß, dass er gleichzeitig die Sirene auslöst. Es gibt aber auch einfachere und mechanische Varianten, die aus einer normalen Tür eine gut gesicherte Notfalltür machen. Sicherheitstüren muss man übrigens immer mit einer Hand öffnen können! Auch Kinder oder Verletzte müssen sie unproblematisch bedienen können.

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