Persönliche Schutzausrüstung (PSA): Im Dienst der Arbeitssicherheit

NL_Teaser-BlogTätigkeiten, die das Risiko für Verletzungen und Gesundheitsgefahren bergen, erfordern eine persönliche Schutzausrüstung (PSA), wenn diese Gefahren nicht durch andere Maßnahmen verhindert werden können. Das Arbeitsschutzgesetz schreibt vor, dass Arbeitgeber jedem Mitarbeiter eine eigene PSA bereitzustellen haben.

Was gehört zu einer persönlichen Schutzausrüstung?

Alles, was die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten beeinflusst, muss mit der PSA berücksichtigt werden. Das können Handschuhe, Schutzbrille, Atemschutz, Helm oder Schutzschild sein. PSA-Ausrüstungen dürfen nur verkauft werden, wenn sie die Bestimmungen der Europäischen PSA-Verordnung von 2016 erfüllen. Die Art der Ausrüstung richtet sich nach den Bedingungen am Arbeitsplatz. Wo Metalle mit Laser bearbeitet werden, ist eine andere Schutzausrüstung erforderlich, als bei der Arbeit mit Chemikalien.

Wer bestimmt, wann welche PSA getragen werden muss?

Die PSA-Benutzungsverordnung (PSA-BV) regelt die Bereitstellung der Ausrüstung durch den Arbeitgeber sowie die Art und Weise, wie Beschäftigte die Ausrüstung am Arbeitsplatz anzuwenden haben. Diese Verordnung setzt europäische Richtlinien um. Demnach haben Arbeitgeber und Beschäftigte konkrete Pflichten. Die PSA-BV regelt Auswahl, Bereitstellung, Reparatur und Wartung sowie Ersatz und Lagerung der persönlichen Schutzausrüstung durch den Arbeitgeber, und zwar für alle Aufgabenbereiche. Beschäftigte wiederum haben die Pflicht, die PSA zu benutzen und Mängel sofort zu melden.

Extrem wichtig: Schutz der Sinnesorgane

An vielen Maschinenarbeitsplätzen herrscht eine hohe Lärmbelastung. Der Arbeitgeber muss Gehörsschutz in Form von Kopfhörern oder Ohrstöpseln zur Verfügung stellen. Der klassische Kapselgehörsschützer mit Kopfbügel ist weit verbreitet, da dieser wirksam, handlich und universell einsetzbar ist. Die verschiedenen Modelle decken unterschiedliche Lärmpegelbereiche ab. Praktische Gehörschutzstöpsel sind mit Kordel oder Bügel erhältlich.

Bei vielen mechanischen Arbeiten sind Schutzbrillen vorgeschrieben. Auch die klassischen Schutz- oder Überbrillen gibt es in diversen Ausführungen. Viele haben einen integrierten Seitenschutz. Wer mit Feuer, Chemikalien oder anderen aggressiven Substanzen zu tun hat, benötigt Schutzhandschuhe, Sicherheitsschuhe und oft einen kompletten Schutzanzug. Die persönliche Schutzausrüstung schützt Arbeitnehmer tatsächlich von Kopf bis Fuß.

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