Planung von Baustellen – die Baustellenabsicherung

Hinweisschild-Baustellenkennzeichnung-Vorsicht-Baustelle_11_5001Das Einrichten einer Baustelle erfordert aufgrund der Komplexität der Anforderungen eine besonders intensive Vorbereitungsphase. Dabei sind in erster Linie einige Grundaspekte bezüglich der jeweils zutreffenden gesetzlichen Bestimmungen zu klären. Relevant ist beispielsweise die Frage, ob die Baustelle inner- oder außerorts errichtet werden soll und ob es sich dabei um einen öffentlichen oder privaten Bereich handelt. Angesichts der Tatsache, dass Nachlässigkeit in Planung und Sicherung von Baustellen fatale Folgen haben kann, empfiehlt sich die Orientierung an einer Art Checkliste, welche sicherstellt, dass wesentliche Aspekte gebührend berücksichtigt werden.

Die wichtigsten Maßnahmen zur Baustellenplanung und Baustellenabsicherung im Überblick

Zur Vorbereitung der Einrichtung einer Baustelle gehört neben der Baustellenabsicherung auch die Planung von Gebäuden, Arbeitsgeräten sowie einer zuverlässigen Strom- und Wasserversorgung. Angesichts des überdurchschnittlich hohen Gesundheits- und Unfallrisikos auf Baustellen gelten hier ganz besondere gesetzliche Vorschriften, welche größtenteils in der sogenannten Baustellenverordnung zusammengefasst sind. Bevor man also zur Tat schreitet, sollte man sich mit dieser sowie den jeweils auf die geplante Baustelle zutreffenden Konditionen vertraut machen. Konkret bedeutet dies, dass man als Bauherr die essentiellen Schritte selber in die Wege leitet oder aber einen sogenannten Koordinator damit beauftragt, die von verschiedenen Unternehmen ausgeführten Tätigkeiten aufeinander abzustimmen. Gesetzlich vorgeschrieben ist zudem eine Vorankündigung des eigenen Bauvorhabens, welches spätestens vierzehn Tage vor Baubeginn in schriftlicher Form bei dem Amt für Arbeitsschutz oder einer anderen Arbeitsschutzbehörde eingehen muss. Ebenfalls unverzichtbar ist die Erstellung eines Sicherheits- und Gesundheitsschutzplanes nach RAB 31 sowie einer Unterlage für zukünftige Arbeiten.

Baustellenschilder und andere Produkte zur Baustellenabsicherung im Diskurs

Im Zentrum eine optimalen Baustellenplanung steht wie bereits angedeutet eine umfassende Baustellenabsicherung. Die genauen Schritte sind im Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan festgehalten und umfassen Schutzmaßnahmen sowie Richtlinien zur Nutzung sicherheitsrelevanter Geräte und Einrichtungen, welche eigens für die Zusammenarbeit mehrerer Betriebe erstellt wurden. Die Möglichkeiten zur optimalen Baustellensicherung sind vielfältig und schließen unter anderem Baustellenschilder, Schrankenzäune, Baken, Faltsignale und Warnzäune ein. Dass die Bestimmungen für Baustellen innerorts und außerorts voneinander abweichen, erklärt sich von selbst. Während innerorts der Sicherheit von Passanten besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden muss, erweist sich außerorts vor allem die höhere Geschwindigkeit als potentieller Gefahrenpol, so dass ein Hinweis auf eine folgende Baustelle weitaus eher erfolgen muss.

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