Qualitätskennzeichnung durch Prüfplaketten für Sicherheit mit System

30c1051_19-20_großIn Industrie, Handwerk und Gewerbe ist ein sicherer und reibungsloser Ablauf oberstes Gebot. Um beides zu garantieren, gehört die regelmäßige Überprüfung technischer Anlagen zum Arbeitsalltag dazu. Dabei unterliegen die jeweils anstehenden Inspektionsarbeiten verschiedenen gesetzlichen Regelungen und sind in unterschiedlich langen Intervallen durchzuführen. Ist der Check-up erledigt und die Wartung beendet, wird der einwandfreie Zustand der geprüften Betriebsmittel mit der Anbringung eigens dafür vorgesehener Prüfplaketten dokumentiert. Eine gültige Prüfplakette ist das Dokument der technischen Qualitätskennzeichnung im innerbetrieblichen Bereich. Bekannte Beispiele geprüfter Qualitätssicherung sind HU und AU bei Fahrzeugen, die unter anderem von TÜV und DEKRA durchgeführt werden und mit einer entsprechenden Plakette nachzuweisen sind.

Prüfplaketten wo und warum?

Prüfplaketten kommen überall dort zum Einsatz, wo Anlagen, Fahrzeuge, Geräte und Maschinen betrieben werden – beispielsweise also in Maschinenparks, Industrieanlagen, Krankenhäusern und Laboren. Bei vielen hier verwendeten Vorrichtungen und Geräten ist eine turnusmäßige Inspektion, Revision oder Wartung Pflicht. Zuwiderhandlungen werden mit entsprechenden Bußgeldern bestraft. Daher ist es sinnvoll, mithilfe von Prüfplaketten den Überblick zu behalten und keinen Wartungstermin zu übergehen.

Was sagen Prüfplaketten aus?

Farbige Prüfplaketten weisen allein durch ihre Farbe den jeweiligen Geltungszeitraum aus, denn die Farbgestaltung wechselt nach jeder abgeschlossenen Inspektion. Im Zentrum gängiger Plaketten steht häufig die Jahreszahl, die Monate des Jahres finden sich in zwölf Segmenten umlaufend am Rand. Auch kann die Plakette den Tag der zuletzt durchgeführten Prüfung benennen oder auf die nächste anstehende Untersuchung verweisen. Abhängig von der jeweils zugrunde liegenden Norm sind Plaketten ein Jahr, zwei Jahre oder für einen anderweitig definierten Prüfzeitraum gültig.

Fälschungssichere Qualitätskennzeichnung

Gesetzlich vorgeschriebene Prüfplaketten zur Qualitätssicherung bestehen aus fälschungssicherer Dokumentenfolie. Jeder Versuch, die Prüfplakette gewaltsam oder unbefugt zu entfernen, führt zur Beschädigung des Siegels, das damit ungültig wird. Zudem können Prüfplaketten mit einer Spezialbeschichtung versehen sein, die vor hohen Temperaturen, Witterung und vielen Chemikalien schützt. So ist die Lesbarkeit der Plakette auch unter schwierigen Bedingungen jederzeit garantiert.

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