Rammschutz und Schutzprofile – unverzichtbar für Regale und Verkehrswege

Rammschutz_25798_b1Die Sicherung von ortsfesten Regalen und Verkehrswegen durch geeignete Schutzprofile ist für Unternehmen nicht nur aus wirtschaftlichen und sicherheitstechnischen Gründen sinnvoll, sondern wird auch in den Richtlinien der DGUV gefordert. Im Rahmen der Regel 108-007 über „Lagereinrichtungen und Geräte“ wird im Absatz 4.2.5 beispielsweise beschrieben, dass ortsfeste Regale an ihren Eckbereichen mit einem mindestens 0,3 Meter hohen Anfahrschutz gesichert sein müssen. Diese Regel trifft auf alle Regale zu, die für nicht leitliniengeführte Fördermittel zugänglich sind. Der Rammschutz ist durch eine gelb-schwarze Gefahrenkennzeichnung optisch kenntlich zu machen und muss ausreichend dimensioniert sein. Beim Anbringen eines Rammschutzes ist zu beachten, dass die Schutzvorrichtung nicht mit dem Regal selbst verbunden ist, sondern fachgerecht an Wand oder Boden befestigt ist.

Darüber hinaus werden unter Punkt 4.3.4.3 auch Vorgaben für die Sicherung von mehrgeschossigen Regal- und Schrankeinrichtungen definiert. Hier geht es vor allem darum, dass Stellen mit beweglichen Gegenständen gegen Absturz gesichert werden.

Die Wahl des richtigen Rammschutzes

Bei der Auswahl des richtigen Rammschutzes sind neben den geltenden DGUV-Regeln auch die geometrischen Rahmenbedingungen des zu schützenden Regals zu berücksichtigen. Bei Regalecken bietet es sich beispielsweise an, ein L-förmiges Profil zum Schutz vor Kollisionen zu installieren. Bei der Trennung von Verkehrswegen kommen überwiegend Rammschutzgeländer, Rammschutzplanken oder auch Rammschutzbügel zum Einsatz.

Grenzt ein stark frequentierter Verkehrsweg direkt an eine Wand an, so bietet sich zum Schutz des Mauerwerks die Installation eines Wand-Schrammschutzes oder eines Prall- und Säulenschutzes an. Alternativ bieten auch spezielle Wandschutzelemente ausreichenden Schutz vor Kollisionen mit Transportfahrzeugen.

Die Installation von Schutzprofilen an Regalen und innerbetrieblichen Verkehrswegen ist für Unternehmen aus arbeitsschutzrechtlichen Gründen vorgeschrieben, rentiert sich aber meist auch wirtschaftlich. Der Schutz des Inventars und vor allem der Gesundheit des Mitarbeiters zahlt sich langfristig aus.

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