Sind Ihre Fahrzeuge für die dunkle Jahreszeit gerüstet?

Warnmarkierung_f._Fahrzeuge_mit_SonderrechtenArbeitsfahrzeuge müssen grundsätzlich mit Kfz-Warnmarkierungen ausgestattet sein, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden. Insbesondere die Witterungsbedingungen im Herbst und Winter und die daraus resultierenden Sichtverhältnisse erfordern, dass im Vorfeld entsprechende Maßnahmen getroffen werden. Kfz-Warnwesten und Kfz-Verbandtaschen gehören selbstverständlich ebenfalls zum notwendigen Equipment.

Welche Fahrzeuge betrifft dies?

§ 35 (Abs. 6) der StVO und § 52 StVZO regeln die Kennzeichnung von Arbeitsfahrzeugen. Diese müssen mit rot-weiße Warnmarkierungen ausgestattet sein, damit andere Verkehrsteilnehmer sie eindeutig als Hindernis identifizieren können. Der Gesetzgeber sieht vor, dass alle Fahrzeuge oder Fahrzeugteile, die folgende Kriterien erfüllen, entsprechende Sicherheitskennzeichnungen nach DIN 30710 aufweisen müssen:

– Beteiligung am Bau, an der Unterhaltung und Reinigung von Straßen oder Straßenanlagen
– Einsatz zur Müllabfuhr
– Einsatz als Winterdienste
– Anhalten im Straßenraum aufgrund von Sonderrechten (z. B. Pkw der Stadtwerke).

Des Weiteren dürfen Pannen- und Abschleppdienste, deren Arbeit zum großen Teil der Reinigung oder Unterhaltung von Straßen dient, ihre Arbeit nur mit entsprechend gekennzeichneten Fahrzeugen verrichten. Da sie ebenfalls im Straßenraum anhalten müssen, um liegengebliebene Autos, Fahrzeugteile oder gefährliche Flüssigkeiten zu beseitigen, stellen sie gegebenenfalls selbst ein unfallauslösendes Verkehrshindernis dar.

Auswahl der richtigen Ausstattung

Die DIN-Norm 30710 schreibt nicht nur die Kennzeichnung mit rot-weißen Warnstreifen vor, sondern beinhaltet außerdem diverse Vorgaben hinsichtlich ihrer Ausführung und Anbringung. Doch wie sieht die vorschriftsmäßige Ausstattung aus? Bei Kleinfahrzeugen und Geräten reicht die Kennzeichnung von mindestens zwei Normflächen, die 141 x 141 mm betragen und diagonal weiß und rot unterteilt sind. Lkw erfordern dagegen acht Normflächen, wobei jeweils vier linksweisend und vier rechtsweisend auf der Vorder- und Rückseite des Fahrzeugs anzubringen sind. Zusätzliche Warnmarkierungen an den Seiten müssen immer dann vorhanden sein, wenn der Einsatz von Fahrzeugen auch entgegen der Fahrtrichtung erfolgen soll.

Worauf ist bei der Anbringung zu achten?

Generell gilt, dass die Verarbeitungstemperatur mindestens 10 Grad Celsius betragen muss. Dies ist für eine gute Haftung unerlässlich. Sorgen Sie stets dafür, dass der Untergrund staub- und fettfrei sowie trocken ist, damit die Folie mit der Warnmarkierung optimal haftet. Achten Sie darauf, ein blasenfreies Ergebnis zu erzielen, wenn sie die Folie aufbringen, ansonsten könnte sie sich ablösen. Sollte dennoch Blasenbildung zu verzeichnen sein, stechen Sie die Blasen einfach mit einer Nadel auf und drücken Sie die Folie danach wieder fest an. Es ist außerdem wichtig, dass die Markierung gut sichtbar ist und nicht von überstehenden Gegenständen verdeckt wird.

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