Gut gerüstet für den Notfall

Vinyl_EinmalhandschuheUnfälle ereignen sich überall – Zuhause, in der Freizeit, in Schulen und Kindergärten, bei der Arbeit sowie im Verkehr. Dass die Erste Hilfe daher in allen Lebensbereichen nicht verzichtbar und kaum wegzudenken ist, fällt jedem auf. Das Leisten von Erster Hilfe ist verpflichtend – unterlassene Hilfeleistung wird bestraft. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, Erste Hilfe Maßnahmen zu beherrschen, um im Notfall helfen zu können.

So wurde der Tag der Ersten Hilfe, der immer am zweiten Samstag im September stattfindet, im Jahr 2000 von der Föderation der Rotkreuz- und Halbmondgesellschaften ins Leben gerufen. Weltweit nehmen inzwischen 190 Nationen teil.

Viele Aktionen – unter anderem vom Deutschen Roten Kreuz und den Johannitern – sollen auf die Wichtigkeit der Ersten Hilfe aufmerksam machen und dazu beitragen, dass sich möglichst viele Menschen mit dem Thema auseinandersetzen.

Diese wichtigen Maßnahmen sind im Notfall zu treffen:

  • Überblick verschaffen
  • Sich selbst und andere schützen
  • Sich und verletzte Personen aus dem Gefahrenbereich bringen
  • Notruf tätigen
  • Erste Hilfe leisten

Die Reihenfolge dieser Schritte richtet sich nach der jeweils vorliegenden Situation.

Erste Hilfe beginnt bereits bei der Versorgung kleiner Wunden mit Pflastern oder dem Anlegen eines Verbandes. Pflaster sind hierbei so vielseitig wie die Wunden, die versorgt werden müssen. Für Ersthelfer ist hier zum Beispiel das Tragen von Einmalhandschuhen sinnvoll, um möglichen Risiken wie Infektionen vorzubeugen.

Für den Straßenverkehr gibt es spezielle Vorgaben zum Thema Erste Hilfe Material und Zubehör:

Laut der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) zählen KFZ-Verbandkästen bzw. Motorrad-Verbandtaschen zum vorgeschriebenen Erste Hilfe Material.

Für KFZ- Verbandkästen gilt hier die DIN 13164, die DIN 13167 regelt den Inhalt für Motorrad-Verbandtaschen – für Österreich gilt die ÖNORM.

Eine Mitführungspflicht gilt seit 01.07.2014 für Warnwesten, die durch ihre gelbe bzw. orangene Farbe und Reflexstreifen im Falle eines Unfalls eine optimale Sichtbarkeit gewährleisten. Damit die Warnweste im Notfall für den Fahrer schnell greifbar ist, muss sie unter dem Fahrersitz oder im Handschuhfach – auf jeden Fall aber im Fahrzeug-Cockpit gelagert werden.

Das Mitführen und der Einsatz von Warndreiecken zum Absperren von Unfällen ist in Deutschland ebenfalls Pflicht. Je nach örtlichen Gegebenheiten (Gerade Strecke oder Kurve, Senken und Kuppen) und der Geschwindigkeit des Verkehrs an der Unfall-/Pannenstelle wird der Abstand des Warndreieckes zur Unfallstelle gewählt. Entscheidend ist, dass andere Verkehrsteilnehmer rechtzeitig und deutlich sichtbar auf die Gefahrenstelle aufmerksam gemacht werden.

Auch Warnleuchten eignen sich zur Absicherung von Unfallstellen. Durch mehrere LED-Leuchten und verschiedene Leuchtfunktionen wird eine hervorragende Sichtbarkeit –  auch bei Dunkelheit – erreicht. Bei Kraftfahrzeugen über 3,5 Tonnen ist gemäß §53a StVZO das Mitführen einer Warnleuchte zusätzlich zum Warndreieck sogar vorgeschrieben.

Ein spritzwassergeschütztes Gehäuse sorgt dafür, dass die Notfallleuchten auch bei Regen und Nässe eingesetzt werden können.

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