Verkehrsberuhigung vor der Schule bringt Sicherheit für Schulanfänger

Verkehrsberuhigung_Schulstart_34794_b2Schulanfänger sind Verkehrsanfänger
Endlich Schulkind! Für Erstklässler beginnt jetzt ein ganz neuer Lebensabschnitt. Doch Lesen und Rechnen lernen sind nur zwei der Herausforderungen, die sie meistern sollen. Die jungen Schüler erhalten einen neuen Tagesablauf, sie müssen sich in ihrer neuen Schulumgebung zurechtfinden und ihre Mitschüler und die Lehrer kennenlernen. Nach einer kurzen Eingewöhnung, in der die Kinder noch von ihren Eltern zur Schule gebracht werden, sollen sie den Weg zur Schule allein bewältigen. Einige von ihnen nutzen dafür sogar öffentliche Verkehrsmittel. Schulanfänger sind meist auch Verkehrsanfänger – umso wichtiger ist es, dass alle anderen Verkehrsteilnehmer besondere Rücksicht nehmen! Schulnahe Bereiche gelten in vielen Städten und Gemeinden als kritisch, denn hier treffen verkehrsunerfahrene Kinder auf gestresste Auto- und Radfahrer. Im Interesse der Sicherheit unserer Kinder gilt es hier, Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung umzusetzen.

Bauliche Maßnahmen verringern die Unfallgefahr
Vor allem in Schulnähe werden die Kleinen schnell vom Verkehrsgeschehen abgelenkt. Ruft der Freund auf der anderen Seite, laufen sie plötzlich los. Vergessen sind dann die Ermahnungen der Eltern und Lehrer. Schulen setzen oft Schülerlotsen ein, die bei der Überquerung gefährlicher Straßen helfen. Außerdem stehen hier die Kommunen in der Verantwortung. Die Einrichtung einer Tempo-30-Zone, der Bau einer Ampelanlage oder eines Fußgängerüberwegs tragen zur Verkehrsberuhigung in diesem Bereich bei. Gehwege in der unmittelbaren Umgebung der Schule sollten mit Absperrungen versehen werden, um die Laufwege der Schüler gezielt zu lenken. Zusätzlich lassen sich Temposchwellen und Geschwindigkeitshemmer auf der Straße aufbringen, die die Fahrzeuge bremsen. Auch auf dem Schulparkplatz beruhigen ebenfalls Tempohemmer den Verkehr.

Verkehrstraining für Schulanfänger früh beginnen
Bereits einige Wochen vor Schulbeginn sollten die Eltern der Erstklässler beginnen, mit den Jungen und Mädchen den Schulweg zu üben. Dabei sollten sie festlegen, welche Straße und auch welche Straßenseite die Kinder nutzen sollen. Das Überqueren der Straße sollte nur an einem Fußgängerüberweg, an einer Ampel oder, wenn solche Vorrichtungen nicht vorhanden sind, an einem gut einsehbaren Punkt erfolgen. Kinder verstehen auch sehr gut, dass sie zwischen parkenden Autos nicht gut gesehen werden. Die Verkehrserziehung muss auch nach dem Schulstart weitergehen, bis die Kinder sich sicher im Straßenverkehr verhalten.

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