Vorbereitung des Lagers für eine schnelle Inventur

Vorbereitung_Inventur_Lager_di8044_b0Gemäß § 240 des Handelsgesetzbuches (HGB) ist jeder Kaufmann verpflichtet,  mindestens einmal pro Jahr eine Inventur durchzuführen. Ebenso trifft diese Regelung bei der Neugründung eines Unternehmens oder bei einer Unternehmensübernahme bzw. einem -verkauf zu. Bei der Inventur handelt es sich um eine Bestandsaufnahme, die Vermögenswerte und Schulden des Unternehmens transparent abbildet. Dass die Inventur manchmal als notwendiges “Übel” angesehen wird, hängt mit dem Faktor Zeit zusammen. Doch mit einfachen und kostengünstigen Mitteln lässt sich die Inventur schnell und effizient durchführen – mit der entsprechenden Lagervorbereitung.

Lagerkennzeichnung – Vorteile des definierten Lagerplatzes

Jedes Unternehmen sollte stets darauf bedacht sein, dass das Lager übersichtlich und gut strukturiert ist. Dies ist nicht nur für eine Inventur hilfreich, sondern bietet weitere Vorteile. Falsch einsortierte Artikel können bis zum Fehlbestand führen, der dann sowohl innerbetrieblich zu Fertigungsstopps als auch außerbetrieblich zu Lieferverzögerungen und somit zu verärgerten Kunden führen kann. Dabei lässt sich die Lagerkennzeichnung mit einfachen und kostengünstigen Mitteln wie Magnetfolien, Klebepunkten, Buchstaben und Ziffern ganz leicht durchführen. Die mit der Aufgabe betrauten Mitarbeiter können den Ist-Bestand am gekennzeichneten Lagerplatz auf einen Blick lokalisieren und den Inhalt von z.B. Drahtgitterbehältern ermitteln.

Drahtgitterbehälter – bewährte Art der Einlagerung

Welche Behältnisse für die Einlagerung verwendet werden, hängt selbstverständlich von den einzulagernden Artikeln ab. Drahtgitterbehälter wie EUR-Gitterboxpaletten mit entsprechender Maschenweite zählen zu den beliebtesten Einlagerungsmöglichkeiten. Gerade Artikel mit Umverpackung wie Kartonagen lassen sich hier einfach nebeneinander und übereinander stapeln. Die komplette Lagereinheit kann mit dem Gabelstapler leicht aus dem Regal entnommen und zur innerbetrieblichen Weiterverarbeitung oder zum Versand gebracht werden. Und für die Inventur findet der Mitarbeiter über die Regalbeschriftung via Buchstaben und Ziffern sowie Magnetfolien und Klebepunkten zum Lagerplatz und kann den Bestand aufnehmen.

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