Warnmarkierungen im Alltag

Warnmarkierung_fuer_Fahrzeuge_mit_SonderrechtenWarnmarkierungen dienen neben der Information und der Orientierung vor allem der Sicherheit. Deswegen finden solche Markierungen vor allem als Containermarkierungen, Heckmarkierungen, Konturenmarkierungen und Kfz-Markierungen Verwendung. Die breite Palette der Warnmarkierungen ergibt sich aus den zahlreichen Sicherheits- und Schutzvorschriften, die gerade in Deutschland besonders ausführlich sind.

Während Containermarkierungen vor allem ungewöhnliche oder schwer erkennbare Konturen hervorheben, dienen Heckmarkierungen hauptsächlich dem Sicherheitsabstand. Konturenmarkierungen sollen Abgrenzungen und Umrisse verdeutlichen und Kfz-Markierungen sollen besondere Funktionen oder Eigenschaften des Fahrzeugs hervorheben.

Ein Blick in die einzelnen Vorschriften

Hinsichtlich der Anbringung von Warnmarkierungen machen Gesetzgeber und Berufsverbände recht genauer Vorgaben. So sind beispielsweise Container ab einer gewissen Größe an den Seiten- und Stirnflächen mit jeweils zwei Markierungsstreifen zu versehen. Ausschlaggebend sind hier vor allem die offiziellen Gütebedingungen und die Norm DIN 67520.

Heckmarkierungen gemäß der Normen ECE 70.00 und ECE 70.01 sind in Deutschland zwar nicht zwingend vorgeschrieben, angesichts des grenzüberschreitenden EU-Verkehrs aber mehr als sinnvoll.

Der Einsatz von seitlichen und hinteren Konturenmarkierungen ergibt sich aus der ECE-Norm 104 und dem § 53 der StVO. Bis zu 30 Prozent weniger Zusammenstöße können damit realisiert werden.

Die allgemeinen Kfz-Markierungen haben die Aufgabe, die Sonderrechte des jeweiligen Fahrzeugs hervorzuheben. Die Pflicht dazu ergibt sich aus der DIN 30710 und aus dem   § 35 der StVO. Damit wird verdeutlicht, dass das Fahrzeug alle Straßen, alle Fahrspuren und alle Fahrtrichtungen nutzen darf. Auch beim Parken und Halten gelten dann Sonderrechte.

Zwischen Vorschrift und Fehler

Wer derartige Warnmarkierungen an seinem Fahrzeug anbringen will oder muss, der sollte sich zuvor eingehend mit den Vorschriften zur Sicherheitskennzeichnung nach DIN 30710 beschäftigen. Dort sind neben den verschiedenen Arten der Markierung (Kontur, rechts oder links weisend, etc.) auch die Materialien und Reflexionseigenschaften aufgeführt. So lässt sich vermeiden, dass Warnmarkierungen bei einer Fahrzeugkontrolle beispielsweise als lichttechnische Anlagen eingestuft werden. Auch die Mindest- und Normflächen für das Anbringen von Containermarkierungen, Heckmarkierungen, Konturenmarkierungen und Kfz-Markierungen sind dort detailliert aufgeführt.

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