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Maschinenkennzeichnung - effektiver Arbeitsschutz

Maschinenkennzeichnung - effektiver Arbeitsschutz

In unserer modernen Gesellschaft ist ein Arbeiten ohne Maschinen kaum mehr vorstellbar. Überall dort, wo es auf das Zusammenspiel von Mensch und Maschine ankommt, sind auch potenzielle Gefahrenquellen vorhanden. Deshalb schreibt der Gesetzgeber vor, dass Gefahrenstellen an Maschinen entsprechend gekennzeichnet sein müssen. Zusätzlich erleichtern Prüfkennzeichen und Typenschilder Wartungs- oder Reparaturarbeiten und informieren über wichtige Sicherheitsstandards der jeweiligen Maschine.

Inhalt

Änderungen bei Richtlinie ASR A1.3 und DIN EN 60445

Die mögliche Gefährdung von Personen steht im Mittelpunkt der präventiven Funktion der Sicherheitszeichen. Ihre Definition beruht auf der europäischen Norm DIN EN ISO 7010. Mit der Neufassung der Richtlinie ASR A1.3 zur Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung von Arbeitsstätten wurden Anpassungen zugunsten einer Internationalisierung vorgenommen. Die Norm DIN EN 60445, die sich auf die Kennzeichnung bestimmter elektrischer Betriebsmittel wie etwa Sicherungen, Widerstände und Transformatoren bezieht, wurde mit der DIN EN 60446 zusammengelegt.

Sicherheitszeichen

Die Sicherheitszeichen werden in fünf Kategorien aufgeteilt: Rettungszeichen, Brandschutzzeichen, Gebotszeichen, Verbotszeichen und Warnzeichen. Bei der Maschinenkennzeichnung kommen überwiegend Gebots-, Verbots- und Warnzeichen zum Einsatz, die die Basis der effektiven Sicherheitsausschilderung bilden. Die Gebotsschilder dienen ebenfalls der Unfallverhütung, da sie Hinweise bezüglich des korrekten Verhaltens oder der zu tragenden persönlichen Schutzausrüstung wie etwa Augenschutz, Gehörschutz oder Handschutz geben.

Mögliche Gefährdungen

Eine Personengefährdung kann selbst bei ordnungsgemäßem Gebrauch der jeweiligen Maschine stets latent vorhanden sein. Grundsätzlich lassen sich mechanische, elektrische und thermische Gefährdungen unterscheiden. Der Umgang mit Gefahrstoffen birgt darüber hinaus ebenso das Risiko von Arbeitsunfällen wie Brand- und Explosionsgefahr. Außerdem sind physikalische Einwirkungen und physische Belastungen als Risikofaktoren einzustufen.

Sicherheitsaufkleber zur betrieblichen Kennzeichnung

Gefährdungen, die im Umgang mit Maschinen entstehen können, müssen durch entsprechende Produktsicherheitsschilder angezeigt werden. Die fachgerechte Kennzeichnung der Maschinen und Anlagen wird mit Warn- und Sicherheitsaufklebern gewährleistet, die auf den internationalen Normen der ISO 3864-2 oder ISO 11684 beruhen. Darüber hinaus sorgen Aufkleber mit Drehrichtungspfeilen und Not-Halt-Kontrastunterlagen für mehr Sicherheit.

Gestaltungsformen der Sicherheitsschilder

Die Gestaltungsregeln für Sicherheitsschilder legt der zweite Teil der ISO 3864 fest. Die Schilder sind grundsätzlich direkt auf der Maschine oder Anlage anzubringen. Der jeweilige Gefährdungsgrad bildet sich über Signalwörter und Signalfarben ab: Die Farbe gelb kombiniert mit dem Wort "Vorsicht" stellt den niedrigsten Grad dar. Der Begriff "Warnung" ist orange unterlegt und kennzeichnet eine mittlere Gefahrenstufe. Die Farbe rot mit dem Hinweis "Gefahr" steht für den höchsten Gefährdungsgrad. Das Signalwort wird stets vom Warnzeichen WOO1 flankiert. In manchen Arbeitsumgebungen ist es wichtig, dass Sicherheitsaufkleber bestimmte Eigenschaften aufweisen. Dies hat zur Entwicklung von Schildern geführt, die beispielsweise eine extreme Klebkraft zeigen, für hohe Temperaturen ausgelegt oder chemikalienbeständig sind. Sicherheitsschilder sind in unterschiedlichen Gestaltungsformen erhältlich. So gibt es einzelne Sicherheitszeichen mit oder ohne separaten Informationstext sowie Kombischilder und Mehrfachschilder mit oder ohne Gefährdungsgrad.